Genieß es oder vergiss es!
Männer wollen Frauen, die sich fein geben, adrett aussehen, nie übertreiben, nickend zuhören, nicht zu laut lachen und clever den Mund halten.
Was Männer wollen ist sicherlich keine total peinliche Frau an der Backe zu haben, die nach dem 3. Glühwein fremde Menschen auf Partys von anderen einlädt. Das ist schlimm. Keine Frau, die fremde Hunde dressiert und mit deren Besitzern den Geschmack von Hundefleisch diskutiert. Männer wollen keine, die auf dem Weihnachtsmarkt die Happy Hour einläutet und später dafür sorgt, dass Geld keine Rolle mehr spielt. Männer wollen keine Alte, die sofort nach dem Austrinken des ganzen Pilsstandes in die nächste Bar zerrt und dort kurz mal für 30 Euro Wodka Kirsch bestellt an den sie sich nicht mehr erinnern kann. Schon gar nicht wollen Männer laute, aufdringliche Frauen, die ganze Kneipen erst unterhalten und dann versuchen, diese zu mieten um darin einzuziehen, nur weil die Küche groß und die Zapfanlage in der Nähe ist. Männer finden Tussis schrecklich, die nur noch nach Hause schwanken können. Männer wollen keine Frauen, die jammernd im Bad kotzen müssen. Und schon gar nicht wollen Männer dabei zusenen oder schlimmer noch, den Kopf von so einer peinlichen Schrapnelle halten müssen. Männer stehen einfach nicht auf Mädels, die sich nach einer Zecherei nichtmal selbst ausziehen können und sich nur mit Kotzeimer am Bett sicher fühlen. Männer wollen beim Aufwachen nicht in ein Gesicht schauen, das aussieht wie das von Courtney Love.
Tja, und dann gibts da noch mich. Ich sitze um 15:34 Uhr mit dem verlaufenen Make-up von gestern vorm Rechner und will, dass sich der Kater endlich aus meinen schmerzenden Gliedern schleicht. Einen Blick in den Spiegel habe ich heute noch nicht riskiert.
Wie gut, dass ich anarchistische Feministin bin!
So long,
Euer schaezle
Kaffeekasse“…als… als ich aufgehört habe darüber nachzudenken, wie ich sie glücklich machen kann?”
Ist schon was dran. Irgendwie. Aber denkt man immerzu darüber nach, wie man den Anderen glücklich machen kann? Oder ….hmm…vielleicht macht man auch andere Denk- oder Handlungsfehler? Vielleicht will man dem anderen nur sein eigenes Glück aufzwingen oder nimmt irgendwann an, dass das, was man denkt, es würde den anderen glücklich machen auch wirklich das sein, was den anderen glücklich macht ungeachtet dessen, was es tatsächlich ist oder dass sich sowas über die Zeit auch verändern kann?
Hmmm…Zumindest klar ist, dass wir nie aufhören sollten darüber nachzudenken, was den Anderen glücklich macht und mehr noch, darüber, ob wir selbst damit auch glücklich sind. Am Anfang aller Dinge steht nämlich nur, dass man den Anderen glücklich sehen will. Der Preis wird später nachverhandelt. Und wenn man selbst nicht glücklich ist, dann kann doch der Andere dann daran auch nichts mehr machen, hm? Macht man sich also anfänglich damit glücklich den Anderen glücklich zu machen, muss man zur eigenen Glückserhlatung und zur allgemeinen Zufriedenheit auch irgendwo selbe Interessen haben. Sonst bewegt man sich zusehends auseinander.
Klar ist bei solchen Sat1 Schnulzen nur eines: nach Einsicht und Lebensumkremplung inkl. Widergeburt des besseren Ichs folgt immer ein Happy End.
Warum gibts eigentlich keine deutsche Übersetzung für Happy End? Hat das kultur- oder filmgeschichtliche Hintergründe? Ist Hitler schuld?
Oh man, ich sollte nicht so viel fernsehen!
So long,
Euer schaezle
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